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Moderne Methoden der Hautverjüngung

Faltenbehandlung

Eine Hautverjüngung ist der Wunsch vieler Menschen mittleren Alters. Sie sind getrieben vom Anspruch, ein jugendliches Äußeres zurückzuerlangen. Doch auch zunehmend jüngere Menschen greifen auf medizinische Methoden zurück, um ihre Haut länger jung zu erhalten. Allen diesen Personen ist der Wunsch nach einem attraktiven und ästhetischen Äußeren gemein. Die Methoden, die heute angeboten werden sind vielseitig. In den letzten Jahren und Jahrzehnten war ein allgemeiner Wandel zu erleben. Viele Produkte haben mittlerweile den Anspruch, kosmetische Wirkungen zu erzielen. Derartige Angebote haben rasant zugenommen. Dennoch ist zu sagen, dass alleine mit kosmetischen Mitteln keine anhaltende Verjüngung der Haut zu erreichen ist. Wer diesen Wunsch hat und ihn umsetzen möchte, sollte sich an einen Arzt wenden. Fachärzte verschiedener Gebiete haben sich auf derartige Behandlungen spezialisiert – allen voran Dermatologen und plastisch-ästhetische Chirurgen. Im Folgenden sollen einige Behandlungsmethoden zur Verjüngung der Haut vorgestellt und kurz erläutert werden.

1. Unterspritzung mit Hyaluronsäure

Bei der Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure wird diese großflächig in das Unterhautfettgewebe injiziert. Im Gegensatz zum häufig verwendeten Botulinumtoxin (kurz Botox) lähmt sie keine Muskeln, sondern dient als Füllstoff für die alternde Haut. Die Vorteile der Unterspritzung mit Hyaluronsäure liegen darin, dass der Eingriff ambulant und ohne Narkose durchgeführt werden kann. Der Patient benötigt anschließend keine Schonzeit und fällt im Job und privat nicht aus. Zudem sind die Ergebnisse schnell sichtbar und es entstehen keine Narben. Ein Nachteil in der Behandlung mit Hyaluronsäure besteht darin, dass das Ergebnis nicht dauerhaft ist, weshalb die Behandlung nach einigen Monaten wiederholt werden muss. Risiken sind bei korrekter Injektion nicht gegeben. Es ist jedoch unbedingt darauf zu achten, einen erfahrenen und gut ausgebildeten Arzt, im besten Falle also einen Facharzt für ästhetische Chirurgie, zu wählen, um eine fachgerechte Injektion zu gewährleisten.

2. Unterspritzung mit Botox (Botulinumtoxin)

Botulinumtoxin, umgangssprachlich Botox genannt, ist in erster Linie ein Nervengift, das von Bakterien (u.a. Clostridium botulinum) hergestellt wird. Es hemmt die Erregungsübertragung von Nervenzellen. Wird es systemisch verabreicht, löst es den Botulismus aus, der lebensbedrohlich ist. In der ästhetischen Medizin wird es zur Faltenbehandlung und Hautverjüngung eingesetzt. Es lähmt Teile der Gesichtsmuskulatur, was zum „Verschwinden“ von Falten führt. Die Behandlung mit Botulinumtoxin ist allerdings nicht ohne Risiko. Wird es versehentlich falsch appliziert, kann es in die Blutbahn gelangen. Zudem lähmt Botulinumtoxin relativ häufig die für die Mimik zuständigen Muskeln des Gesichts. Es konnte beobachtet werden, dass in diesem Fall die Aktivität der gefühlsverarbeitenden Hirnregionen eingeschränkt wird. Insgesamt sind mit der kosmetischen Behandlung mit Botulinumtoxin zahlreiche Risiken verbunden. Zudem hält die Wirkung nicht dauerhaft an, sodass die Behandlung nach einigen Monaten wiederholt werden muss. Auch bei diesem Verfahren ist darauf zu achten, von einem Facharzt behandelt zu werden.

3. Ultraschallbehandlung

Ein relativ neues Verfahren zur Hautverjüngung ist die Ultraschallbehandlung. Hierbei werden Ultraschallwellen mit schnell wechselnden Frequenzen eingesetzt. Dieser Einsatz von Ultraschallwellen stellt eine Art Massage dar, die zum einen zu einer gleichmäßigen Wasserverteilung in der Haut führt und zum anderen die Bildung von Kollagen und Elastin anregt. Diese beiden Stoffe sind für die Elastizität der Haut enorm wichtig. Im Rahmen der Hautalterung wird immer mehr Kollagen abgebaut. Die Haut wird dadurch faltig, verliert an Elastizität und wirkt alt. Mit Hilfe der Ultraschallbehandlung kann die Produktion von Kollagen und Elastin wieder angeregt werden und somit zu einem verjüngten Hautbild führen. Auch bei dieser Therapie ist keine körperliche Schonung notwendig. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

4. Mesotherapie

Bei der Mesotherapie werden verschiedene Medikamente, Homöopathika, Vitamine und Spurenelemente in die mittlere Hautschicht (meso) eingespritzt. Dies soll u.a. eine Verbesserung der Mikrozirkulation zur Folge haben. Da die verwendeten Medikamente von Arzt zu Arzt unterschiedlich sind, kann keine allgemeine Aussage zur Mesotherapie getroffen werden. Generell gilt jedoch, dass bei unsachgemäßer Injektion große Risiken bestehen. Es sollte also darauf geachtet werden, dass der Behandler erfahren ist und die Injektionstechnik sicher beherrscht. Von Homöopathika ist keine Wirksamkeit zu erwarten. Die Mesotherapie kann allgemein eher kritisch gesehen werden, da keine festen Standards existieren.

5. Operative Verfahren (Facelift)

Neben den genannten Methoden existieren auch operative Verfahren, die eine Hautverjüngung über eine Straffung der Haut erreichen wollen. Diese sind in aller Regel wirksam. Am effektivsten ist die operative Straffung, wenn auch das Bindegewebe gestrafft wird. Operative Verfahren haben jedoch auch vielfältige Risiken. Es entstehenden Narben und operations- und narkosebedingte Probleme können auftreten. Die nichtoperativen Maßnahmen sind prinzipiell deutlich schonender und risikoärmer als operative Verfahren. Letztere sind jedoch effektiver und bieten ein dauerhaftes Ergebnis.

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