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Sauna ja, aber bitte ohne Promille und ohne Fieber

Schon Sebastian Kneipp wusste, das regelmäßige Saunabesuche die Abwehr stärken und sich positiv auf den Körper und die Seele auswirken. Die Schwitzstube mit den hohen Temperaturen ist vor allem in der kalten Jahreszeit sehr beliebt. Viele nutzen sie nach einem langen Spaziergang durch den Schnee oder nach einem Tag auf den „Brettern“, welche für Skifans die Welt bedeuten. Hinzu kommt, dass Saunabesuche einem grippalen Infekt auf natürliche Art und Weise vorbeugen können. Doch so positiv die Wirkung der Sauna auch ist – nicht zu jeder Zeit und in jeder Situation ist der Gang in das finnische Bad zu empfehlen.

So raten Experten dringend davon ab, alkoholisiert in die Sauna zu gehen. Und das hat zweierlei Gründe. Zum Einem können Personen unter dem Einfluss von Alkohol nicht mehr richtig einschätzen, wie lang ein Schwitzdurchgang ihnen gut tut und wann es Zeit ist, die Kabine zu verlassen. Zum Anderen erweitert der Alkohol sämtliche Blutgefäße und so wird die Wirkung der Wärme in der Sauna noch intensiviert. Die Folgen können von Schwindel und Unwohlsein bis hin zum Kreislaufzusammenbruch reichen. Ebenso tabu ist der Gang in die Schwitzstube wenn man neben einer einfachen Erkältung auch noch Fieber hat. Durch das Fieber funktioniert die natürliche Temperaturregelung des Körpers nicht mehr einwandfrei und das sonst so wohltuende Vergnügen kann zu einer enormen Belastung werden. Zeigt das Fieberthermometer dagegen Normalwerte, so darf trotz einer Erkältung die Sauna besucht werden. In solch einem Fall kann das Schwitzen sich sogar positiv auf den weiteren Verlauf des Infektes auswirken.

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