{"id":739,"date":"2018-12-10T19:57:07","date_gmt":"2018-12-10T17:57:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ratgeber-wellness.com\/news\/?p=739"},"modified":"2018-12-10T19:57:07","modified_gmt":"2018-12-10T17:57:07","slug":"die-menschlichen-koerpereigene-cannabinoide-und-ihre-funktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ratgeber-wellness.com\/news\/die-menschlichen-koerpereigene-cannabinoide-und-ihre-funktion\/","title":{"rendered":"Die menschlichen k\u00f6rpereigene Cannabinoide und ihre Funktion"},"content":{"rendered":"ANZEIGE - <h2>Die Wissenschaft erforscht die Cannabinoide<\/h2>\n<p>Die Bezeichnung &#8222;Cannabinoide&#8220; weckt in vielen Menschen die Assoziation zum Genuss der Cannabispflanze um einen Rauschzustand zu erwirken. Gerade in den neueren Medien wurde bekannt, dass in den USA, der Kauf von berauschenden Wirkstoffen in Teilen erlaubt ist. Auch im ber\u00fchmtesten Landstrich von <a href=\"https:\/\/reiseziele.ch\/wie-man-eine-reise-durch-kalifornien-plant-mit-vielen-praktischen-tipps\/\">Kalifornien mit Los Angeles<\/a> ist dies nun legal. Die Cannabispflanze hat neben dieser Wirkung aber auch eine Jahrtausende alte Geschichte als leicht zu kultivierende Nutzpflanze, die z.B. zur Herstellung von Stoffen und Kleidung verwendet wurde.<\/p>\n<p>Nachdem sich die moderne Wissenschaft der Hanfpflanze besch\u00e4ftigt hat, deutet immer mehr darauf hin, dass neben dem berauschenden THC, noch eine Vielzahl an anderen Inhaltsstoffen enthalten sind, welche gar keine oder eine sehr geringe bet\u00e4ubende Wirkung haben und im K\u00f6rper f\u00fcr lebenswichtige Prozesse verantwortlich sind.<\/p>\n<h2>Die Entdeckung k\u00f6rpereigener Cannabinoide<\/h2>\n<p>Nachdem die Cannabispflanze auf Grund ihrer Rauschwirkung entweder starke Bef\u00fcrworter oder Gegner fand, konnten Wissenschaftler im Verlaufe der letzten Jahrzehnte bei der Erforschung der Pflanze sehr wichtige Erkenntnisse \u00fcber die Wirkungsweise von Cannabinoiden im menschlichen K\u00f6rper erlangen.<\/p>\n<p>Besonders interessant ist, dass Cannabinoide gar nicht unbedingt in Verbindung mit der Hanfpflanze stehen, sondern auch ohne den Konsum der Pflanze im menschlichen K\u00f6rper vorhanden sind.<\/p>\n<h2>Das Endocannabinoid-System (ECS)<\/h2>\n<p>Mitte der 1990er Jahre fanden Wissenschaftler bei der Erforschung der Cannabinoide heraus, dass im menschlichen K\u00f6rper ein komplexes System an Rezeptoren f\u00fcr die Verarbeitung von Cannabinoiden existiert.<\/p>\n<p>Das sogenannte &#8222;Endocannaboinoid-System&#8220; (ECS) existiert im K\u00f6rper v\u00f6llig unabh\u00e4ngig davon, ob jemand Cannabisprodukte konsumiert oder nicht.<\/p>\n<p>Die Funktionen, welche durch diese Rezeptoren ausge\u00fcbt \u00fcben weitreichende Wirkungen im gesamten Organismus aus.<\/p>\n<p>Das ECS verf\u00fcgt \u00fcber eine Vielzahl von Rezeptoren, welche die k\u00f6rpereigenen Cannabinoide als Botenstoffe verwenden und so das Zellwachstum in verschiedensten Bereichen anregen oder hemmen.<\/p>\n<p>Da die Cannabinoid-Rezeptoren ein sehr kompliziertes geschlossenes System bilden, in welchem es Agonisten und Antagonisten gibt und es Auswirkungen auf wichtige Prozesse im K\u00f6rper hat, gilt es jetzt als fester Bestandteil des Nervensystems.<\/p>\n<p>Es gibt bereits zahlreiche Studien, bei welchem die Prozesse, die durch das ECS angesteuert werden, erforscht wurden. Es sind aber immer noch sehr viele Dinge ungekl\u00e4rt.<\/p>\n<h2>Die zwei wichtigsten Cannabinoid-Rezeptoren: CB1 und CB2<\/h2>\n<p>Man fand bei der Erforschung des Themas heraus, dass es zwei wesentliche Rezeptoren f\u00fcr Cannabinoide (kurz CBD) gibt, welche auf unterschiedliche Weise Einfluss auf den K\u00f6rper haben.<\/p>\n<p>Der CB1-Rezeptor ist eine m\u00f6gliche Stelle f\u00fcr die Verarbeitung k\u00f6rpereigener Cannabinoide und steuert vor allem neuronale Prozesse im Gehirn, sowie das periphere Nervensystem an.<\/p>\n<p>Zudem wirkt dieser Rezeptor im Bereich des Kleinhirns, der Basalganglien und des Hippocampus, welche sehr wichtige Gehirnfunktionen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Im Kleinhirn werden Bewegungsabl\u00e4ufe und Koordinierung erlernt und gespeichert und eventuell h\u00f6here kognitive Prozesse durchgef\u00fchrt. Die Basalganglien haben ebenfalls Einfluss auf die Motorik, sollen aber auch die Pers\u00f6nlichkeitsbildung beeinflussen. Unterschiedliche Verhaltens- und Lernweisen haben eventuell hier ihren Ursprung und k\u00f6nnten beeinflussen, ob ein Mensch zum Beispiel sehr introvertiert oder extrovertiert ist oder ob jemand eher planvoll oder sehr spontan handelt.<\/p>\n<p>Der Hippocampus hat Einfluss auf das Verarbeiten von Erinnerungen und das Ged\u00e4chtnis. St\u00f6rungen im Hippocampus k\u00f6nnen zum Beispiel Einfluss darauf haben, ob eine Person negative Erlebnisse verarbeiten kann oder ob sich daraus Angstst\u00f6rungen entwickeln.<\/p>\n<p>Der CB2-Rezeptor verarbeitet den Botenstoff CBD zur Herstellung von Zellen, welche wichtig f\u00fcr den Aufbau des Immunsystems und des Knochenbaus sind, wobei die genaue Wirkungsweise sehr komplex ist und noch nicht genau gekl\u00e4rt ist.<\/p>\n<p>Man geht jedoch davon aus, dass durch den CB2-Rezeptor die Freisetzung von Cytokinen in bestimmten Zellen beg\u00fcnstigt wird, welche Teil des Immunsystems sind. Diese lassen sich auch durch CBD \u00d6l dem K\u00f6rper zuf\u00fchren, n\u00e4here Informationen finden sich auf <a href=\"https:\/\/www.naturkultur-cbd.de\/\">naturkultur-cbd.de<\/a>.<\/p>\n<p>So reagieren zum Beispiel nat\u00fcrliche Killerzellen unter Umst\u00e4nden durch diesen Rezeptor mit der Aussch\u00fcttung von Cytokinen, was wiederum anderen Zellen signalisiert, dass sie eine m\u00f6gliche Infektion abwehren sollen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Mechanismen, bei welchem der CB2-Rezeptor mit dem Immunsystem zusammenarbeitet werden gerade erforscht.<\/p>\n<h2>Endogene und Exogene Cannabinoide<\/h2>\n<p>Bei dem Endocannabinoid-System geht es um die Erforschung der Bedeutung von k\u00f6rpereigenen Cannabinoiden. Die Erforschung der Wirkungsweise von exogenen Cannabinoiden, welche dem K\u00f6rper von au\u00dfen zugef\u00fchrt werden, kann jedoch wichtig sein um nat\u00fcrliche oder synthetische Mittel gegen verschiedene Krankheiten erforschen zu k\u00f6nnen. Es gibt neben den CB1- und CB2-Rezeptoren noch zahlreiche andere Rezeptoren im K\u00f6rper, welche Cannabinoide verarbeiten k\u00f6nnen und m\u00f6glicherweise heilende Effekte im K\u00f6rper ausl\u00f6sen. Aus diesem Grund hat die Cannabinoid-Forschung gro\u00dfes Potenzial bei der Erforschung von neuen Medikamenten gegen verschiedene Krankheiten.<\/p>\n<h2>M\u00f6gliche Einsatzgebiete von Cannabinoid-Produkten<\/h2>\n<p>Es werden immer wieder neue Studien zur Erforschung der Cannabinoide durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>So zieht man Cannabinoide mittlerweile f\u00fcr die Behandlung von chronischen Schmerzen, Parkinson, zur Unterst\u00fctzung bei Krebstherapien, zur Entw\u00f6hnung bei Suchterkrankungen, Rheuma, Schuppenflechte sowie psychischen Erkrankungen wie Angstst\u00f6rungen und Schizophrenien in Erw\u00e4gung. Dabei spielt es auch keine gro\u00dfe Rolle, wo es eingenommen wird, auch der <a href=\"https:\/\/betriebseinrichtung.net\/teekueche-und-pausenraum-perfekt-eingerichtet\/\">Pausenraum im Betrieb<\/a> bietet sich dazu an, da keine berauschende Effekte vorliegen.<\/p>\n<h2>Unterscheidung von Cannabinoid-Forschung und Cannabis-Konsum<\/h2>\n<p>Da der menschliche K\u00f6rper von Natur aus \u00fcber zahlreiche Rezeptoren verf\u00fcgt, welche die unterschiedlichsten Cannabinoide kennen und verarbeiten k\u00f6nnen, steht das ECS also nicht unbedingt mit Konsum oder der Einnahme von teilweise illegalen berauschenden oder legalen THC-freien Cannabis-Produkten in Zusammenhang. Es gibt auch andere Pflanzen, welche Cannabinoide enthalten und die Erforschung dieses noch relativ unbekannten Rezeptorsystems sollte nicht unbedingt im Zusammenhang mit dem Thema des legalen oder illegalen Cannabis-Konsum genannt werden. Das hierbei wirkende psychoaktive und bet\u00e4ubende THC kann im K\u00f6rper ganz eigene subjektiv als positiv oder sch\u00e4dlich aufgefasste Effekte hervorrufen und hat nichts mit den Cannabinoiden im K\u00f6rper zu tun, welche keine Rauschwirkung ausl\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANZEIGE &#8211; Die Wissenschaft erforscht die Cannabinoide Die Bezeichnung &#8222;Cannabinoide&#8220; weckt in vielen Menschen die Assoziation zum Genuss der Cannabispflanze um einen Rauschzustand zu erwirken. Gerade in den neueren Medien wurde bekannt, dass in den USA, der Kauf von berauschenden Wirkstoffen in Teilen erlaubt ist. 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