{"id":921,"date":"2019-12-23T14:45:34","date_gmt":"2019-12-23T13:45:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ratgeber-wellness.com\/news\/?p=921"},"modified":"2019-12-22T14:48:41","modified_gmt":"2019-12-22T13:48:41","slug":"kommt-die-ordnungsliebe-abhanden-leidet-die-seele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ratgeber-wellness.com\/news\/kommt-die-ordnungsliebe-abhanden-leidet-die-seele\/","title":{"rendered":"Kommt die Ordnungsliebe abhanden &#8211; leidet die Seele"},"content":{"rendered":"ANZEIGE - <p>Generell sind Menschen ordnungsliebende Wesen. Das l\u00e4sst sich schon an der Bezeichnung verschiedenster M\u00f6bel erkennen. Es gibt den Esstisch, den Schreibtisch aber auch den Operationstisch &#8211; jeder hat eine besondere Funktion und wird nur dazu auch gebraucht. Im Schwerlastregal werden gewichtige Gegenst\u00e4nde gelagert, im B\u00fccherregal die Werke von Schriftstellern aus mehreren Jahrhunderten. Und das CD-Regal wurde passgenau auf die Ausma\u00dfe der kleinen silbernen Scheiben ausgerichtet.<\/p>\n<p>Allerdings kommt es in unserer modernen Zeit immer h\u00e4ufiger dazu, dass in Privathaushalten der Sinn f\u00fcr Ordnung verloren geht. Die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig, die Auswirkungen reichen von stressbedingt unordentlich bis zum Messie-Syndrom. Dabei ist Ordnung wichtig f\u00fcr unsere Seele, unser Wohlbefinden, denn ohne erleben wir auch innerlich ein Chaos.<\/p>\n<h2>Messie-Haushalte auf dem Vormarsch<\/h2>\n<p>In der Bundesrepublik wurden 2018 gut 41,4 Millionen Haushalte gez\u00e4hlt. Nach vorsichtigen Sch\u00e4tzungen sind darunter 1,8 Millionen Messie-Haushalte zu finden. mehrere Sozialverb\u00e4nde und wohlt\u00e4tige Organisationen gehen aber von einer Zahl um 4 Millionen betroffene Haushalte aus, also knapp 10% der vorhandenen Hausst\u00e4nde.<\/p>\n<h2>Was ist das Messie-Syndrom?<\/h2>\n<p>Diese psychologische Anomalie ist in den USA bereits als eigenst\u00e4ndige Krankheit anerkannt, hierzulande bislang noch nicht. Als Wertbeimessungsst\u00f6rung wird das irrationale Verhalten bezeichnet, das Menschen dazu zwingt, Dinge zu sammeln und nichts wegzuwerfen. Die Betroffenen f\u00fchlen sich \u00fcberfordert, sollen sie auch nur kleine Entscheidungen treffen.<\/p>\n<p>So werden abgelaufene Lebensmittel und Medikamente aufbewahrt, es gibt aber auch m\u00e4nnliche Singles im Rentenalter, die vehement das Dreirad oder die im Sperrm\u00fcll gefundene Puppenstube verteidigen, obwohl sie keine Enkel haben. So wird der eigene Haushalt mit Unn\u00fctzem vollgestopft, bis sich Schrankt\u00fcren und Schubladen nicht mehr \u00f6ffnen lassen und nur noch schmale Pfade durch den bis zur Zimmerdecke gestapelten Berg aus Unrat f\u00fchren.<\/p>\n<h2>Wehre den Anf\u00e4ngen<\/h2>\n<p>So lautet eine alte deutsche Weisheit. In der Tat hat es bei den meisten Messies harmlos angefangen. Sie standen mit beiden Beinen im Berufsleben, waren meist \u00fcberdurchschnittlich erfolgreich und trugen Verantwortung. Dabei waren sie so sehr eingebunden, dass das eigene Privatleben vernachl\u00e4ssigt wurde. Anfangs wurde der M\u00fcll erst entsorgt, wenn er deutlich zu riechen war. Der Abwasch des Geschirrs erfolgte nur noch einmal w\u00f6chentlich oder es wurde nur das abgewaschen, was gerade ben\u00f6tigt wurde. Kleidung waschen, b\u00fcgeln und in den Schrank r\u00e4umen entfiel mit der Zeit, genau wie das Schuhputzen oder das Waschen des Autos.<\/p>\n<h2>Aus einem Zuhause wird ein Chaos<\/h2>\n<p>Und \u00fcberall in der Wohnung lag irgendetwas herum. Zeitungen aus den letzten Monaten stapelten sich, genau wie die unge\u00f6ffnete Post. Einige angehende Messies finden noch den Weg zur\u00fcck in ein geordnetes Leben, zumeist dann, wenn wegen der zahlreichen Mahnungen zum ersten Mal der Gerichtsvollzieher vor der T\u00fcr steht. Die meisten k\u00f6nnen aber dem Zwang nicht mehr entfliehen, sodass unweigerlich der Verlust des Arbeitsplatzes und der finanziellen Sicherheit folgt.<\/p>\n<h2>Von Verwandten und Freunden unbemerkt<\/h2>\n<p>Messies sind Meister in der Erfindung von Ausreden, warum ein Besuch in den eigenen vier W\u00e4nden nicht m\u00f6glich ist. Insofern sind sie durchaus mit Alkoholikern und Medikamentenabh\u00e4ngigen vergleichbar, die sich ebenso in ein Netz von L\u00fcgen verstricken. Deshalb bekommen Angeh\u00f6rige und Freunde meist nicht mit, was sich hinter der Haust\u00fcr abspielt &#8211; zumindest f\u00fcr eine gewisse Zeit lang.<\/p>\n<h2>Wenn das Zuhause im Chaos zu versinken scheint<\/h2>\n<p>Ist lediglich aufgrund von \u00dcberbelastungen die Ordnung abhanden gekommen, l\u00e4sst sich diese durch das Engagieren einer erfahrenen Haushaltshilfe schnell wieder herstellen. Diese Organisationstalente bringen im Nu einen Haushalt wieder in Schwung und sorgen daf\u00fcr, dass alles seinen Platz findet. Zudem ist es im Normalfall nicht notwendig eine solche gute Fee jeden Tag zu besch\u00e4ftigen. Es sei denn, es sind Kinder im Haus und beide Eltern sind berufst\u00e4tig. Zudem l\u00e4sst es sich auch einrichten, <a href=\"https:\/\/www.meistersauber.de\/haushaltshilfe-digitalisierung\/\">smarte Haushaltshelfer<\/a> mit modernster Technik zur Unterst\u00fctzung einzusetzen.<\/p>\n<h2>Wenn Unordnung und Sammelzwang pathologisch werden<\/h2>\n<p>Bereits angehende Messies im ersten Stadium wissen, dass sie Hilfe brauchen, weil sie allein das selbst angerichtete Chaos nicht mehr beherrschen k\u00f6nnen. Dann ist auch eine Haushaltshilfe zwecklos, denn der Messie will nicht von dem Gesammelten hergeben. In diesen F\u00e4llen ist die Konsultation eines Psychotherapeuten unumg\u00e4nglich, um nicht in der Statistik als einer von 1,8 bis 4 Millionen Messie-Haushalten aufzutauchen.<\/p>\n<h2>Der psychologische Effekt des Chaos<\/h2>\n<p>Alle nicht geordneten Zust\u00e4nde und Situationen belasten den Menschen. Nur wenige sind in der Lage, ein derart ausgepr\u00e4gtes Phlegma zu entwickeln, dass die Umwelt sie nicht mehr st\u00f6rt.<\/p>\n<p>Darum ist es so bedeutend, im eigenen Bereich Ordnung zu halten, sei es zu Hause oder am Arbeitsplatz. Ebenso die Psyche belastend und damit das Unwohlsein f\u00f6rdernd, ist alles was aufgeschoben wird. Das wichtige Gespr\u00e4ch mit einer nahen Person, die Aussprache mit dem Chef oder einem konkurrierenden Kollegen oder die Di\u00e4t, deren Beginn seit Monaten und Jahren immer wieder verschoben wird.<\/p>\n<h2>Fazit: Kleine Schritte machen<\/h2>\n<p>Die menschliche Psyche lebt von Erfolgserlebnissen, ern\u00e4hrt sich quasi davon. Deshalb ist es ungemein wichtig, nicht gleich einen radikalen Umbruch zu inszenieren, sondern <a href=\"https:\/\/www.selbstbewusstsein-staerken.net\/ziele-erreichen\/\">in kleinen Etappen ein Ziel anzusteuern<\/a>. Sei es die Haushaltshilfe, die zweimal w\u00f6chentlich f\u00fcr Ordnung sorgt, w\u00e4hrend der Rest einem selbst \u00fcberlassen bleibt. Oder der Beginn eines ges\u00fcnderen Lebens, eingel\u00e4utet vielleicht mit einem t\u00e4glichen Spaziergang am Abend, was immer mehr erweitert wird. So reihen sich positive Erlebnisse aneinander, was zielgerichtet das Wohlbefinden f\u00f6rdert &#8211; auch wenn es vielleicht ein wenig l\u00e4nger dauert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANZEIGE &#8211; Generell sind Menschen ordnungsliebende Wesen. Das l\u00e4sst sich schon an der Bezeichnung verschiedenster M\u00f6bel erkennen. Es gibt den Esstisch, den Schreibtisch aber auch den Operationstisch &#8211; jeder hat eine besondere Funktion und wird nur dazu auch gebraucht. Im Schwerlastregal werden gewichtige Gegenst\u00e4nde gelagert, im B\u00fccherregal die Werke von Schriftstellern aus mehreren Jahrhunderten. 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