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Wassermassage - Aquamassage : Massagen mit Wasserdruck

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Wassermassage - Aquamassage : Massagen mit Wasserdruck

Unter dem Begriff Wassermassage lassen sich verschiedenste Behandlungen zusammenfassen: In erster Linie sind hiermit alle Massagen gemeint, bei denen durch den direkten oder indirekten Einsatz von Wasserstrahlen massiert wird. Hier sind beispielsweise die Dauerbrause, die Unterwassermassage oder das Massagebett (Hydrojet) zu nennen. Bei all diesen Behandlungen sind es nicht die Hände eines Massagetherapeuten, sondern der gezielte Einsatz von Wasserdruck, der für die wohltuende Wirkung verantwortlich ist. Darüber hinaus gibt es auch manuelle Methoden, bei denen eine Massagebehandlung unter Wasser ausgeführt wird. Gemeinsam haben alle Behandlungen den gezielten Einsatz des nassen Elements. Somit eignen sich sowohl Anwendungen mit Wasserdruck als auch Unterwassermassagen perfekt für alle Menschen, die beispielsweise auf Grund von Gelenkbeschwerden andere Massagen als zu schmerzhaft empfinden. Welche Wassermassagen es gibt, wie sie wirken und wo Sie eine passende Behandlung genießen können - all das und noch viel mehr zeigen wir Ihnen hier im Überblick.


Dauerbrause

Die Dauerbrause gilt als Klassiker im Bereich der Wassermassagen. Bereits seit mehreren Jahrzehnten erfreut sich die Massage im speziellen "Wasserbett" großer Beliebtheit. Dabei verrät der Name bereits, worauf es bei dieser Behandlung ankommt: Bei der Dauerbrause wird der Behandelte für einen ganz bestimmten Zeitraum dauerhaft von verschiedenen Wasserstrahlen massiert, die nach einem speziellen Programm Muskeln und Hautgewebe "durchkneten". Diese Anwendung stammt aus dem physiotherapeutischen Bereich; sie wird beispielsweise von Ärzten und Kurkliniken verschrieben, kann darüber hinaus natürlich auch privat bezahlt werden. Die Dauerbrause kann eine ganze Reihe wohltuender und heilungsfördernder Effekte aufweisen: Die gezielte, kräftige und umfassende Wassermassage bewirkt eine tiefe Entspannung der Muskulatur. Blockaden werden gelöst, die Durchblutung auch in tiefen Gewebsschichten wird angeregt. Hierdurch können chronische Verspannungen und damit verbundene Schmerzen (auch beispielsweise Spannungskopfschmerzen) bei regelmäßiger Anwendung aufgelöst werden. Auch andere Schmerzzustände wie beispielsweise Rheuma sollen durch die Dauerbrause erfolgreich gelindert werden. Darüber hinaus bewirken die intensiven Wasserstrahlen eine tiefe Wirkung im gesamten Hautgewebe: Die Haut wird nicht nur gründlich gereinigt, sondern auch gestrafft und geglättet. Der Zellstoffwechsel verbessert sich, und in Folge dessen können auch Gift- und Schadstoffe wieder leichter ausgeleitet werden. Ganz nebenbei ist die Dauerbrause wie alle Wassermassagen auch eine wirkungsvolle Methode zum Entspannen - dabei fühlt man sich nach der Anwendung gewöhnlich jedoch nicht müde, sondern vital und voller Tatendrang. Durchgeführt wird die Behandlung in einem speziellen Massagebett, welches in etwa der Form einer Badewanne entspricht. Dabei legt sich der Behandelte in diese Wanne, welche auf der Unterseite eine Art Liege bildet. Der Kopf bleibt dabei außen vor. Für die Dauer von rund 20 bis 30 Minuten kommen nun verschiedene Düsen zum Einsatz, welche den Körper mit gezieltem Wasserdruck rundum bearbeiten. Dabei können sich sowohl warme als auch kalte Wasserstrahlen abwechseln, was den aktivierenden Effekt der Massage nochmals verstärkt.

Wasserbett und Hydrojet

Die Wirkung einer Wassermassage nutzen und dabei trotzdem nicht nass werden? Das geht hervorragend mit der Behandlung im Wassermassagebett. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Herstellernamen, beispielsweise Hydrojet oder Spa-Capsule. Eine Wassermassage auf diesem speziellen Massagebett ist besonders komfortabel und unkompliziert: Der Behandelte legt sich voll bekleidet auf das Wasserbett mit Massagefunktion. Das Wasser befindet sich dabei im Inneren. Durch eine dünne Membran ist das kühle oder erwärmte Nass jedoch intensiv spürbar - fast, als befände man sich tatsächlich im Wasser. Die Behandlung wird dabei vollautomatisch durch ein spezielles Programm gesteuert: In einem Zeitraum von rund 15 bis 30 Minuten werden je nach Programmwunsch verschiedene Massagemethoden durch den Wasserstrahl geschaffen. So kann der Wasserstrahl beispielsweise sehr gezielt und kräftig oder aber diffus und weich eingesetzt werden. Je nach Programm lässt sich diese Wassermassage daher zur perfekten Entspannung oder aber zur Vitalisierung und Erfrischung anwenden.


Unterwassermassage

Eine andere Form der Wassermassage ist die Unterwassermassage. Diese Bezeichnung gilt für alle Bereiche, in denen Wasserdüsen und -Sprudler zum Einsatz kommen. Ein typisches Beispiel sind beispielsweise eine Whirlwanne im Wellness-Spa oder auch spezielle Unterwasserbrausen im physiotherapeutischen Bereich. Diese Form der Wassermassage wirkt besonders sanft und wird meist als zusätzlicher Erholungsfaktor beispielsweise bei einem Wellnessbad genutzt.


Manuelle Massagen im Wasser

Eine klassische Massage im Wasser? Auch diese Variante der Wassermassagen ist möglich. Hierbei werden beispielsweise physiotherapeutische Anwendungen, die normaler Weise zu schmerzhaft wären, im warmen Wasserbecken durchgeführt. Durch die umgebende Wärme, aber auch durch die speziellen Eigenschaften des Wassers wir Auftrieb und Widerstand wird der gesamte Körper gut durchblutet; Schmerzzustände und Bewegungseinschränkungen können deutlich gemindert werden. Aus diesem Grunde eignet sich die Wassermassage hervorragend für Patientinnen und Patienten beispielsweise nach einer Operation oder bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates. Eine Sonderform in diesem Bereich stellt das Wasser-Shiatsu, kurz Watsu, dar. Hierbei wird die japanische Druckpunktmassage Shiatsu nicht auf der traditionellen Matratze, sondern im warmen Wasser durchgeführt.

Wer bietet Wassermassagen an?

So verschieden die einzelnen Formen der Wassermassage, so unterschiedlich sind auch die jeweiligen Anbieter. Besonders die praktische Wasserbett-Massage erfreut sich auf Grund ihrer einfachen Anwendung großer Beliebtheit. Sie findet sich heute deshalb nicht nur als zusätzliches Angebot in vielen Spas, Wellnesshotels und Kosmetikstudios, sondern auch überall dort, wo Platz ist für die Entspannungsmaßnahme: So bieten unter Anderem auch viele Fitnessstudios, Schwimmbäder oder Sonnenstudios ein Wasserbett mit Massagefunktion an. Primär physiotherapeutische Maßnahmen wie die Dauerbrause oder eine manuelle Unterwassermassage werden in größeren Massagepraxen bzw. Praxen für Physiotherapie sowie in Kurhäusern und entsprechenden Kliniken durchgeführt. Wer diese Behandlung ausprobieren möchte, sollte sich deshalb zunächst an seinen Hausarzt wenden, um entsprechende Adressen und gegebenenfalls eine Überweisung zu erhalten. Für die Water-Shiatsu bzw. Watsu-Massage sollte ein ausgebildeter Massagetherapeut mit entsprechenden Möglichkeiten zur Nutzung von Schwimmbädern etc. ausgewählt werden. Da es sich bei WATSU um eine geschützte Bezeichnung mit entsprechend vorgegebener Ausbildung handelt, dürfen nur zertifizierte Therapeuten die Behandlung anbieten. Einen Überblick bietet die Seite http://www.watsu.de und dort der Unterpunkt "Praktizierende".